Rehabilitation und Vorsorge

Wer die Akutphase eines Herzinfarkts überstanden hat, lebt mit dem hohen Risiko, erneut eine Attacke durchmachen zu müssen. Deshalb heißt es nun Vorsorge treffen und die Empfehlungen zur Prophylaxe ernst nehmen.1

Wichtige Eckpunkte sind Rauchstopp, viel Bewegung und gesunde Ernährung, Reduzierung des Übergewichts, korrekte Einnahme der Prophylaxe-Medikation, regelmäßige Kontrolle durch den Arzt, Abbau von Stress und weiteren Risikofaktoren.9

Krankengymnastische Übungen sollen den Patienten gleich in den ersten Kliniktagen wieder mobilisieren, zunächst an der Bettkante, dann auf den Fluren und im Treppenhaus. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus können strukturierte Rehabilitationsprogramme den Betroffenen helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Sie können ihr Herz unter ärztlicher Beobachtung vorsichtig trainieren und schrittweise an eine höhere Belastung gewöhnen, während die Medikamente optimal eingestellt werden.9

Meist werden in der Reha Ernährungsberatung und psycho-soziale Betreuung geboten. Eine gute Gelegenheit, zu besprechen, wie man seinen Lebensstil ändern und Gefahrenstellen entschärfen kann, um Herzprobleme in der Zukunft zu vermeiden.

 

1. ESC/DGK-Pocket-Leitlinien, Akutes Koronarsyndrom ohne ST-Hebung (NSTE-ACS), Update 2011.
9. BDI/BNK, www.internisten-im-netz.de/de_herzinfarkt-ursachen_28.html ff.



L.DE.MKT.GM.12.2015.2523

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Zuletzt aktualisiert: 18. August 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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