Lungenembolie

Von einer Thrombose oder einem Thrombus hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Diese Bezeichnungen aus der Medizin haben ihren Ursprung im alt-griechischen Wort thrómbos (Klumpen oder Pfropf). Mit Thrombose wird der Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) beschrieben. Besonders häufig sind die tiefen Bein- und Beckenvenen betroffen. Eine Folgeerkrankung dieser Tiefen Venen-Thrombose ist die Lungenembolie.

Bei einer Lungenembolie kommt es zu einem teilweisen oder vollständigen Verschluss einer Lungenarterie durch einen Fremdkörper. Gelegentlich wird die Lungenembolie durch Substanzen wie Fett von einem gebrochenen Knochen, Tumorgewebe oder Luftblasen verursacht. Zumeist wird sie jedoch durch einen Thrombus ausgelöst. In der Regel stammt das Blutgerinnsel aus der Region der Bein- oder Beckenvenen, wo es sich losreißen kann und mit dem Blutstrom in die Lungenarterie gelangt. In diesem Fall, bezeichnet man das Blutgerinnsel als „Embolus“.

In der Lunge kann das Gerinnsel ein Gefäß verschließen. Die direkte Folge ist ein Blutrückstau bis zum Herzen. Symptome sind dann häufig akute Atemnot und ein beschleunigter Puls. Die Symptome sind abhängig vom Ausmaß der Embolie. Ist nur ein sehr kleiner Ast der Lungenarterie betroffen, kann die Lungenembolie auch klinisch stumm verlaufen, d. h. der Patient hat keinerlei Krankheitszeichen. Ein anhaltender Verschluss eines Hauptstammes der Lungenarterien, könnte lebensgefährlich sein.


L.DE.MKT.GM.06.2016.3047

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Blutgerinsel und ihre
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Zuletzt aktualisiert: 18. August 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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