Lebensstil

Es gibt bestimmte Lebensstil-Faktoren die das Risiko zur Thrombose erhöhen:

Rauchen
Rauchen gehört zu den beträchtlichsten, vermeidbaren Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. Raucher weisen ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Tiefe Venen-Thrombosen auf, die sich auf vielfältige Weise äußern können.

Einige Wirkungen des Rauchens auf das Herz-Kreislauf-System sind:

  • Blutdrucksteigerung
  • Blut wird zähflüssiger
  • Durchblutungsstörungen
  • Verminderte Sauerstoffversorgung des Körpers
  • Schädigung der Gefäßinnenwand
  • Schädigung der Herzmuskulatur
  • Erhöhung des Spiegels für LDL- („schlechtes“) und Senkung des Spiegels für HDL- („gutes“) Cholesterin im Blutserum

Übergewicht und Adipositas
Wie erst vor kurzem in Studien nachgewiesen, ist Übergewicht ein Risikofaktor für eine Thrombose und die daraus resultierende Lungenembolie. Adipositas (Fettleibigkeit) ist ein bekannter Risikofaktor für die Entstehung einer Thrombose.

Hormonelle Verhütungsmittel
Weibliche Hormone spielen bei der Entstehung einer Thrombose eine Rolle. Die Einnahme der Antibabypille erhöht das Thromboserisiko – insbesondere, wenn noch weitere Risiken wie Rauchen, Übergewicht oder eine angeborene Thrombose-Neigung hinzukommen. Gerade in der Anfangsphase (im ersten Jahr) ist die Thrombosegefahr höher als nach längerer Einnahmedauer.


L.DE.MKT.GM.06.2016.3047

Suche



Broschüre Lungenembolie


Broschüre Lungenembolie

Patienten-Broschüre



Zuletzt aktualisiert: 18. August 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
Allgemeine Nutzungsbedingungen  •  Datenschutz •  Impressum  •  Sitemap