Diagnose und Therapie


Bei vielen Patienten bleibt das Vorhofflimmern unbemerkt, es ist asymptomatisch. Dies birgt Gefahren. Der erste Bote kann dann bereits ein Schlaganfall sein.


Symptome des Vorhofflimmers wie z. B. Herzstolpern, Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls sollten als Anlass für einen Arztbesuch genommen werden. Dort können mögliche Ursachen abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden. Üblicherweise wird der Arzt den Blutdruck messen, einen Belastungstest (Fahrradergometer), eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) und eine 24-Stunden-Messung der Herzfunktion (24h-Elektrokardiogramm/EKG) vornehmen sowie die Lungen- und Schilddrüsenfunktion überprüfen.

 

In manchen Fällen muss eine weitergehende Untersuchung erfolgen, beispielsweise mittels Herzkatheter, mit dem Veränderungen von Gefäßen und Herzklappen noch besser sichtbar gemacht werden können, als dies die Elektrokardiografie ermöglicht. Eine weitere manchmal erforderliche weiterführende Untersuchung ist der Rhythmusherzkatheter. Hiermit lassen sich Störungen der Reizleitung genau erfassen.
In der Diagnostik geht es darum, Krankheiten auszuschließen oder zu entdecken, die das Herz aus dem Rhythmus bringen können.


Wie macht sich eine tiefe Beinvenenthrombose bemerkbar?

Für den Patienten ist eine Beinvenenthrombose nicht immer leicht zu erkennen. Die Anzeichen können unbestimmt sein oder fehlen. Das macht die Thrombose und ihre möglichen Folgen besonders gefährlich. Stellen sich die nachfolgend aufgeführten Beschwerden einzeln oder in Kombination ein, kann das auf das Vorliegen einer Beinvenenthrombose hindeuten.

Beinvenenthrombose erkennen

  • Ziehende Schmerzen und Druckempfindlichkeit der Wade, Kniekehle oder Leiste
  • Schmerzverstärkung bei Druck auf die Wadenmuskulatur oder bei Beugung des Fußes
  • Schwellung des Beins, so dass sich dieses im Umfang vom anderen Bein unterscheidet
  • Glänzende, bläuliche oder violette Verfärbung des betroffenen Beines
  • Überwärmung des betroffenen Beines, so dass der Temperaturunterschied zum anderen Bein fühlbar ist
  • verstärktes Hervortreten und Sichtbarwerden der Venen an der Oberfläche
  • Schmerz bei Druck auf die Fußsohle

Die Behandlung einer akuten tiefen Venenthrombose ist sehr wichtig, denn bei einer Thrombose handelt es sich um einen Notfall. Bereits bei begründetem Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose muss daher die Behandlung unverzüglich eingeleitet werden.

Ziel der Thrombose-Behandlung ist es das weitere Wachstum des Thrombus zu verringern und die Thrombusauflösung zu unterstützen, um somit den Blutfluss in der Vene wiederherzustellen. Ferner sollen eine Lungenembolie und das postthrombotische Syndrom verhindert werden. Ein rechtzeitiger Arztbesuch und eine frühzeitige Behandlung der Thrombose verbessern die Erfolgsaussichten und verhindern oft Schlimmeres.

Eine Behandlung im Krankenhaus ist heutzutage nur notwendig, wenn begleitende Krankheiten dazu zwingen oder wenn eine thrombusbeseitigende Maßnahme durchgeführt werden muss.


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Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2012
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