Antikoagulanzien - Gerinnungshemmende Medikamente

Die erste und wichtigste Maßnahme der Thrombose-Behandlung besteht in einer Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulation) durch Gabe von Medikamenten zur Blutverdünnung (Antikoagulanzien). Diese sollen das Fortschreiten der Thrombose und ihre Folgen vermeiden. Die Therapie wird über einen Zeitraum von mehreren Monaten weitergeführt, um das erneute Auftreten von Thrombosen zu verhindern.

Die am häufigsten verwendeten Antikoagulanzien (gerinnungshemmende Medikamente) zur Vorbeugung (Prophylaxe) und Behandlung von Thrombosen sind Heparine und Vitamin-K-Antagonisten. Seit einigen Jahren stehen alternative, einfacher durchzuführende Therapien zur Verfügung, bei denen das Medikament als Tablette eingenommen werden kann. Zu den sogenannten „neuen Antikoagulantien“ zählen beispielsweise die Faktor-Xa-Hemmer.

Bei der Thrombose-Behandlung wird anfänglich in der Regel Heparin als Infusion oder per Spritze unter die Haut verabreicht. Nach einigen Tagen erfolgt meist eine Umstellung der Therapie auf Vitamin-K-Antagonisten in Tablettenform.

Antikoagulanzien werden nicht nur zur Prophylaxe und Therapie der tiefen Venenthrombosen eingesetzt, sondern auch bei anderen Erkrankungen, beispielsweise bei Vorhofflimmern zur Vorbeugung von Schlaganfällen.


L.DE.MKT.GM.06.2016.3051

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Zuletzt aktualisiert: 24. März 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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