Rauchen und Arteriosklerose


Rauchen gehört zu den wichtigsten, vermeidbaren Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. Raucher weisen ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit auf, die sich auf vielfältige Weise äußern können.

 

Die durch das Rauchen geförderte Verengung und Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose) gilt als eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauferkrankungen. Die Arteriosklerose führt beim Raucher zusammen mit weiteren Faktoren, wie z.B. Bluthochdruck, der ebenfalls durch das Rauchen verstärkt wird, zu Durchblutungsstörungen. Dies kann z. B. bei den Herzkranzgefäßen eine Minderdurchblutung (Ischämie) des Herzmuskels hervorrufen, die sich als schmerzhaftes Druck- und Engegefühl in der Brust (Angina pectoris) bemerkbar macht. Wird ein Gefäß plötzlich verstopft, kann dies zum Herzinfarkt oder im Gehirn zum Schlaganfall führen.


Wirkungen des Rauchens auf das Herz-Kreislauf-System:

  • Blutdrucksteigerung
  • Blut wird zähflüssiger
  • Durchblutungsstörungen
  • Verminderte Sauerstoffversorgung des Körpers
  • Schädigung der Gefäßinnenwand
  • Schädigung der Herzmuskulatur
  • Erhöhung des Spiegels für LDL- („schlechtes“) und Senkung des Spiegels für HDL- („gutes“) Cholesterin im Blutserum
[Fakten zum Rauchen. DKFZ, Stabstelle Krebsprävention 2008]

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Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2012
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