Operative Verfahren (Ablation)

Bei Patienten mit starken Beschwerden, bei denen sich der Sinusrhythmus nicht wiederherstellen lässt oder schwere Nebenwirkungen unter der Therapie auftreten, kann die Katheterablation eine Alternative darstellen.

Bei der Katheterablation wird ein feiner Draht von der Leiste bis in den rechten Vorhof des Herzens geschoben. Anschließend wird gezielt die elektrische Reizweiterleitung über die Lungenvenen isoliert, um damit die Ausbreitung von irregulären elektrischen Impulsen zu verhindern. Dies geschieht durch Veröden. Bei ansonsten herzgesunden Patienten oder Patienten, die sich einer Herzoperation aus anderen Gründen unterziehen müssen, ist auch ein operativer Eingriff, eine chirurgische Ablation, während einer minimal-invasiven Operation, möglich.

Nach der Ablation muss der Patient für sechs bis zwölf Stunden Bettruhe einhalten. In den ersten zehn Tagen nach dem Eingriff ist körperliche Schonung angesagt, um das Risiko von Nachblutungen an der Einstichstelle in der Leiste zu reduzieren.


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» Medikamentöse Therapie


L.DE.MKT.GM.03.2016.2804

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Zuletzt aktualisiert: 18. August 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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