Vorbote koronare Herzkrankheit

Das akute Koronarsyndrom bzw. der Herzinfarkt sind die schwerwiegenden Folgen einer Arteriosklerose, einer chronischen, also fortdauernden Veränderung der arteriellen Blutgefäße.

Hierbei handelt es sich um eine meist Jahre- oder gar jahrzehntelang schleichende Phase der koronaren Herzkrankheit (KHK), in der sich Fett- und Kalkablagerungen an den Innenwänden der Koronararterien gebildet und diese verdickt und versteift haben. Dabei schrumpft der Gefäßquerschnitt, so dass der Blutdurchfluss an den Engstellen (Stenosen) behindert wird. In der Folge werden die feinen Verästelungen der Arterien um den Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut versorgt. Häufig macht sich die KHK durch ein zunehmendes Enge- und Druckgefühl im Brustbereich, auch als Angina pectoris bekannt, bemerkbar. Im fortgeschrittenen Stadium, der instabilen Angina, äußern sich die Beschwerden bereits im Ruhezustand oder bei der kleinsten Anstrengung. Wenn in den krankhaft veränderten Innenwänden der Gefäße feine Risse auftreten, so genannte Plaque-Rupturen, siedeln sich sogleich Blutgerinnsel an, die ihrerseits die Koronararterie verstopfen und zu einem Herzinfarkt führen können.3,4

Obwohl die KHK eine chronische Erkrankung ist, lässt sich das Fortschreiten durch konsequente Änderung des Lebensstils, durch Katheter-Intervention und medikamentöse Therapie nicht immer aufhalten.

 

 

3. Baer FM et al., in: Erdmann E, Klinische Kardiologie, Heidelberg 2011, S. 15.
4. Reinecke H et al., in: Greten H, Innere Medizin, Stuttgart 2010, S. 40.


L.DE.MKT.GM.12.2015.2523

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Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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