17.02.2022

76-jähriger TVT-Patient: Worauf es in der Akuttherapie ankommt

 

Der 76-jährige Elmar K.* hat plötzlich starke Schmerzen im rechten Bein – als es sich bläulich verfärbt, ruft er den Notarzt. Schnell wird aus Verdacht Gewissheit: Elmar hat eine tiefe Beinvenen-Thrombose (TVT). Lesen Sie, worauf es in der Akuttherapie ankommt und welche Vorteile die Xarelto®-Starterpackung hat.

 

Zum Glück war der Notarzt so schnell da. Nun sitzt Elmar im Untersuchungsraum eines Bonner Klinikums. Die behandelnde Ärztin äußert sofort ihren Thromboseverdacht. Eine anschließende  Farbduplex‑Kompressionssonographie bestätigt die tiefe Beinvenen-Thrombose. Die Ärztin erklärt Elmar, dass er fortan eine Medikation benötige, die ihn effektiv vor Rezidiven schützt. Diese träten am häufigsten kurz nach dem Erstereignis auf, so die Ärztin.1 Sie verordnet Elmar die Starterpackung von Xarelto, einem nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulans (NOAK).2

 

VKA oder NOAK – weshalb die Entscheidung für Xarelto?

 

In der Akuttherapie stehe die Sicherheit und Effektivität der Behandlung an erster Stelle, so die Ärztin. Mit Xarelto möchte Sie Elmar wirksam vor Rezidiven schützen. Außerdem ist ihr eine einfache Behandlung wichtig – es sollte möglichst wenig Potential für Probleme während der Anwendung geben. Darüber hinaus kann Elmar mit der Starterpackung die Akuttherapie und den Übergang in die Erhaltungstherapie zu Hause durchführen und muss keinen unnötigen Arztbesuch machen – bei unauffälligem Verlauf steht in der Regel erstmalig nach 4 Wochen eine Kontrolluntersuchung beim Hausarzt an. Grundsätzlich profitiert Elmar bei Xarelto von der direkt startenden oralen Therapie sowie der fixen Dosierung, die im Gegensatz zur Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) kein Gerinnungsmonitoring mit entsprechenden Arzt- oder Laborbesuchen erfordert.

*fiktiver Patientenfall

 

Die Akuttherapie der VTE: Dr. Özgün Sensebat spricht kurz & knapp über aktuelle Leitlinien-Empfehlungen, Erfahrungen aus seiner Praxis und worauf es bei akuter Lungenembolie ankommt.

 

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Die zulassungsrelevanten Phase-III-Studien EINSTEIN-DVT und EINSTEIN-PE zeigten, dass Rivaroxaban eine wirksame Alternative zur Standardtherapie aus Enoxaparin und VKA bei der Behandlung und Sekundär-Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) ist – und gleichzeitig ein günstiges Sicherheitsprofil bietet.3-5

 

Xarelto-Starterpackung – bessere Therapieunterstützung für Ihre Patienten

 

Die Xarelto-Starterpackung enthält Tabletten für die ersten 4 Behandlungswochen.2

 

Dank durchnummerierter Tage und der Symbolik zur Tageszeit ist die Einnahme von Xarelto unter Verwendung der Starterpackung für Elmar einfach und selbsterklärend.

 

Durch die grafische Gestaltung der Packung ist für Elmar auch der Übergang von der 2 x täglichen Dosierung von Xarelto 15 mg (Tag 1 bis 21) auf die 1 x tägliche 20-mg-Dosierung** von Xarelto ab Behandlungstag 22 gut durchführbar.2

 

** Bei Patienten mit einer mittelschweren (Kreatinin-Clearance 30 – 49 ml/min) oder einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 15 – 29 ml/min) werden die folgenden Dosierungen empfohlen:
Zur Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE: Patienten sollten in
den ersten 3 Wochen mit 15 mg 2x täglich behandelt werden. Anschließend, wenn die empfohlene Dosierung 20 mg
1x täglich ist, sollte eine Dosisreduktion von 20 mg 1x täglich auf 15 mg 1x täglich dann in Erwägung gezogen werden, wenn das abgeschätzte Blutungsrisiko des Patienten höher ist als das Risiko für rezidivierende TVT und LE.2
Die Anwendung von Xarelto® wird bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 15 ml/min nicht empfohlen.2
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Abbildung 1: Xarelto-Starterpackung zum einfachen Wechsel von der Initialtherapie zur Erhaltungstherapie

 

Dosierungsübersicht Xarelto

Abbildung 2: Dosierungsschema Rivaroxaban zur Akuttherapie und VTE-Rezidiv-Prophylaxe

* Erwägung einer Dosisreduktion auf 15 mg, 1 x tägl. 1 Tablette bei eingeschränkter Nierenfunktion mit einer KrCl von 15 – 49 ml/min, wenn das abgeschätzte Blutungsrisiko höher ist als das Rezidivrisiko. Bei KrCl 15 – 29 ml/min mit Vorsicht anwenden.
# Die Xarelto-Dosiswahl in der verlängerten Erhaltungstherapie ab Monat 7 (10 mg bzw. 20 mg) erfolgt entsprechend des individuellen Risikoprofils des Patienten.

 

Xarelto-Starterpackung im Überblick

 

  • Kein Wechsel der Packung notwerndig: Die Starterpackung enthält alle notwendigen Tabletten für die ersten 4 Behandlungswochen mit Xarelto.
  • Einfacher Übergang von der 2 x täglichen Dosierung auf die 1 x tägliche Dosierung durch grafische Gestaltung und besondere Blister.
  • Selbsterklärende Einnahme: Die durchnummerierten Tage und die Symbolik zur Tageszeit machen die Einnahme für Ihre Patienten jetzt noch anschaulicher.

 

PP-XAR-DE-2658-1

Referenzen und Erläuterungen:

  • Limone BL et al. Timing of recurrent venous thromboembolism early after the index event: a meta-analysis of randomized controlled trials. Thromb Res. 2013;132(4):420-426. Return to content
  • Fachinformation Xarelto Starterpackung 15 mg + 20 mg Filmtabletten. Stand August 2021 Return to content
  • Investigators TE. Oral Rivaroxaban for Symptomatic Venous Thromboembolism. N Engl J Med. 2010;363(26):2499-2510. Return to content
  • Prins MH et al. Oral rivaroxaban versus standard therapy for the treatment of symptomatic venous thromboembolism: a pooled analysis of the EINSTEIN-DVT and PE randomized studies. Thrombosis Journal. 2013;11(1):21. Return to content
  • Investigators TE. Oral Rivaroxaban for the Treatment of Symptomatic Pulmonary Embolism. N Engl J Med. 2012;366(14):1287-1297. Return to content
a Für mehr Extra Momente bei: - nv VHF: Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Nutzen Sie deshalb eine Schlaganfall-Prophylaxe, um Ihre Patienten mit Risikofaktoren zu schützen. - TVT/LE: Patienten mit Tiefer Venen Thrombose oder Lungenembolie (TVT/LE) haben ein hohes akutes und langfristiges Risiko. Schützen Sie Ihre Patienten über die gesamte Therapiedauer. - KHK/pAVK: Patienten mit koronarer Herzerkrankung/symptomatischer peripherer arterieller Verschlusserkrankung haben ein erhöhtes Risiko für ischämische Ereignisse. Nutzen Sie deshalb eine zusätzliche vaskuläre Protektion, um Ihre Patienten mit hohem ischämischem Risiko zu schützen.