Risiko Vorhofflimmern erkennen

Für Deutschland geht man davon aus, dass etwa 1 – 2 % der Gesamtbevölkerung von Vorhofflimmern betroffen sind. Und in den kommenden Jahren werden immer häufiger Menschen an Vorhofflimmern erkranken. Studien haben nämlich gezeigt, dass mit zunehmenden Alter mehr Menschen eine Vorhofflimmer-Erkrankung erleiden.

Besonders gefürchtet ist bei Patienten mit Vorhofflimmern der Schlaganfall als Folgeerkrankung. Patienten mit Vorhofflimmern erleiden fünf Mal so häufig einen Schlaganfall wie Menschen ohne Vorhofflimmern. Nicht nur das zunehmenden Alter, sondern auch bereits vorhandene Erkrankungen können das Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken, erhöhen. Hierzu zählen unter anderen:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzklappenerkrankung
  • Koronare Herzerkrankung/Herzinfarkt
  • Diabetes mellitus

Herzrhythmusstörungen wie das Vorhofflimmern sind für die Betroffenen oft nicht wahrnehmbar. Dies birgt Gefahren. Der erste Bote kann dann bereits ein Schlaganfall sein. Symptome des Vorhofflimmers wie z. B. Herzstolpern, Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls sollten als Anlass für einen Arztbesuch genommen werden. Dort können mögliche Ursachen abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden.

Test: Kennen Sie Ihren Puls?
Das Kompetenznetz-Vorhofflimmern hat die „Puls-Check-Karte “ entwickelt. Damit können in vier einfachen Schritten Ihren Puls selbst messen und übersichtlich dokumentieren.


L.DE.MKT.GM.02.2016.2725

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Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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