Häufigkeit und Vorkommen von Thrombosen

Pro Jahr sind etwa 90 bis 130 von 100.000 Menschen erstmals von einer tiefen Venenthrombose betroffen; das entspricht etwa 0,1 % der Allgemeinbevölkerung. In Abhängigkeit von der Definition sowie vom Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und von zahlreichen Risikofaktoren kann die Häufigkeit stark schwanken1.

Grundsätzlich können Thrombosen in allen Blutgefäßen vorkommen, sowohl in den Arterien, die mit dem sauerstoffreichen Blut die Körperorgane versorgen, als auch in den Venen, die das sauerstoffarme Blut aus den Organen zu den Lungen transportieren. Die Thrombose wird dementsprechend Arteriothrombose (Thrombose in den Arterien) oder Phlebothrombose (Thrombose in den Venen) genannt. Am häufigsten treten Thrombosen in den tiefen Bein- und Beckenvenen auf {siehe Abb.}.


Die Folgen einer Thrombose

Es sind nicht nur die Thrombosen, sondern insbesondere ihre Folgen, die zur Erkrankung führen. Eine thrombosierte Arterie kann Sauerstoffarmut in einem von der Arterie versorgten Organ auslösen. Die wohl bekanntesten Beispiele dafür sind der Herzinfarkt durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes oder der Schlaganfall durch eine verstopfte Hirnarterie.


1 AWMF S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE), 2. komplett überarbeitete Auflage, Stand: 15.10.2015, gültig bis Herbst 2019 


L.DE.MKT.GM.06.2016.3051

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Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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