Thrombose-Risiko bei Reisen

Durch Bewegungsmangel bei langdauernden Reisen entsteht ein geringes Thromboserisiko. Die Mehrheit der Patienten, die eine Reisethrombose entwickeln, weist zusätzliche Risikofaktoren auf, die deren Entstehung begünstigen.


Thromboserisiko bei Reisen - das Economy-Class-Syndrom

Insbesondere auf Langstreckenflügen (länger als 8 bis 10 Stunden) ist das Risiko für die Bildung einer Thrombose in den Beinvenen erhöht. Ursache für ein erhöhtes Thromboserisiko bei Reisen ist in erster Linie ein Bewegungsmangel infolge des längeren Sitzens. Das führt dazu, dass die Durchblutung vor allem im Bereich der Beine beeinträchtigt ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Economy-Class-Syndrom.


Thrombose-Risiko bei Reisen - weitere Risikofaktoren

Für gesunde Menschen besteht nur ein geringes Thromboserisiko bei Reisen. Anders sieht es jedoch bei Personen aus, die bereits bestehende Risikofaktoren haben, beispielsweise

  • eine Thrombose in der Vergangenheit,
  • ein chirurgischer Eingriff oder eine Verletzung innerhalb der letzten Tage oder Wochen,
  • Schwangerschaft,
  • Behandlung mit Hormonen (als Verhüttungsmittel oder gegen die Beschwerden während oder nach den Wechseljahren),
  • Rauchen,
  • hohes Alter,
  • Fettleibigkeit oder
  • schwerwiegende Erkrankungen (wie z.B. Krebserkrankungen)

Wenn bei Ihnen solche Risikofaktoren bestehen, sollten Sie sich vor einem Langstreckenflug von Ihrem Arzt umfassend beraten lassen und ggf. Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen. Beachten Sie auch, dass das Thromboserisiko bei Reisen noch bis zu zwei Wochen nach einem Langstreckenflug erhöht sein kann.



L.DE.MKT.GM.06.2016.3051

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Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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