Vorhofflimmern

Ist unser Herz gesund, schlägt es in einem natürlichen, gleichmäßigen Rhythmus. Jeder kann ihn fühlen, wenn er seine Hand auf die linke Brustkorbseite legt oder zum Beispiel am Handgelenk den Puls ertastet.
Ist die natürliche Herzschlagfolge gestört, spricht der Arzt von einer Rhythmusstörung des Herzens. Eine Form solch einer Herzrhythmusstörung ist das Vorhofflimmern (VHF).

Dabei ziehen sich die Vorhöfe des Herzens nicht effektiv im gleichmäßigen Rhythmus, sondern weniger kräftig mit viel höherer Geschwindigkeit (Flimmern) und nicht mehr abgestimmt mit den Hauptkammern des Herzens, zusammen. Durch diese „Unordnung“ und mangelnde Effektivität nimmt die Leistungsfähigkeit des Herzens ab und es können sich Blutgerinnseln bilden, die beispielsweise einen Schlaganfall auslösen können.

Das Vorhofflimmern ist die häufigste vom Arzt festgestellte Herzrhythmusstörung. In Europa leiden etwa 10 Millionen Menschen1 an dieser Rhythmusstörung. In Deutschland sind schätzungsweise 1,8 Million Personen2 davon betroffen. Aufgrund des zunehmenden Alters der Bevölkerung werden im Jahr 2030 zwischen 14 und 17 Millionen Europäer an Vorhofflimmern leiden. Das entspricht ca. 120.000 bis 215.000 Neuerkrankungen jährlich1.

 

Quelle:
1. Zoni-Berisso M et al. Epidemiology of atrial fibrillation: European perspective. Clin Epidemiol. 2014; 6: 213–220
2. Wilke T et al. Incidence and prevalence of atrial fibrillation: an analysis based on 8.3 million patients. Europace. 2013; 15:486-493


L.DE.MKT.GM.03.2018.4596

Suche



Video


Video

Blutgerinsel und ihre
möglichen Folgen




Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2018 - Copyright © Bayer Vital GmbH
Allgemeine Nutzungsbedingungen  •  Datenschutz •  Impressum  •  Sitemap