Diagnose und Therapie

Bei vielen Patienten bleibt das Vorhofflimmern unbemerkt, es ist asymptomatisch. Dies birgt Gefahren. Der erste Bote kann dann bereits ein Schlaganfall sein.

Symptome des Vorhofflimmers wie z. B. Herzstolpern, Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls sollten als Anlass für einen Arztbesuch genommen werden. Dort können mögliche Ursachen abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden. Üblicherweise wird der Arzt den Blutdruck messen, einen Belastungstest (Fahrradergometer), eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) und eine 24-Stunden-Messung der Herzfunktion (24h-Elektrokardiogramm/EKG) vornehmen sowie die Lungen- und Schilddrüsenfunktion überprüfen.
 
In manchen Fällen muss eine weitergehende Untersuchung erfolgen, beispielsweise mittels Herzkatheter, mit dem Veränderungen von Gefäßen und Herzklappen noch besser sichtbar gemacht werden können, als dies die Elektrokardiografie ermöglicht. Eine weitere manchmal erforderliche weiterführende Untersuchung ist der Rhythmusherzkatheter. Hiermit lassen sich Störungen der Reizleitung genau erfassen.


In der Diagnostik geht es darum, Krankheiten auszuschließen oder zu entdecken, die das Herz aus dem Rhythmus bringen können.


L.DE.MKT.GM.03.2016.2804

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Zuletzt aktualisiert: 11. November 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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