Formen des Vorhofflimmerns

Das Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Etwa 1 2 % der deutschen Bevölkerung ist davon betroffen.

Vorhofflimmern tritt zu Beginn der Erkrankung meist anfallsartig auf und endet überwiegend innerhalb von 24 Stunden, spätestens  nach 72 Stunden ohne medizinische Maßnahmen. Diese Form wird als paroxysmales Vorhofflimmern bezeichnet. Es kann ein einmaliges Ereignis sein, beispielsweise durch Alkoholkonsum ausgelöst, oder der Beginn einer Entwicklung hin zur dauerhaften Rhythmusstörung sein.

Je häufiger das Herz ins Stolpern kommt, umso schwerer kehrt es in den Sinusrhythmus, also den gleichmäßigen natürlichen Rhythmus, zurück. Dafür sind Umbauprozesse im Vorhof verantwortlich, die im Krankheitsverlauf zu einer veränderten elektrischen Reizleitung führen.

Herzrhythmusstörungen sind für die Betroffenen oft nicht wahrnehmbar. Das Vorhofflimmern lässt sich aber im Elektrokardiogramm (EKG) darstellen.
Für viele Patienten kommen die Vorhofflimmer-Anfälle ganz plötzlich, oftmals in den frühen Morgenstunden. Bei anderen gibt es typische Auslöser. Zu ihnen zählen besonders Alkoholgenuss, üppiges Essen und Stress, manchmal auch starke körperliche Aktivität. Manche Patienten spüren das Vorhofflimmern gar nicht. Besonders gefährdet sind ältere Personen, Patienten mit Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Übergewicht oder regelmäßig zu hohem Alkoholkonsum.


Weitere Informationen

» Der Herzrhythmus


L.DE.MKT.GM.03.2016.2804

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Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2017 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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