Akutes Koronarsyndrom

Unter dem Begriff akutes Koronarsyndrom (ACS) werden in der klinischen Praxis die instabile Angina, der akute Herzinfarkt und der plötzliche Herztod zusammengefasst. Der akute Herzinfarkt lässt sich anhand von speziellen Laborwerten feststellen. Das EKG kann hierbei zusätzlich Veränderungen zeigen oder aber unverändert bleiben. 

Das typische Erkennungsmerkmal sind akute Schmerzen im Brustkorb, die auch in Schultern, Arme, Rücken oder den Kieferbereich ausstrahlen können. Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwächeanfall, blasse Gesichtsfarbe und kalter Schweiß können auch auftreten.

Das akute Koronarsyndrom ist eine lebensbedrohliche Folge der Arteriosklerose, umgangssprachlich auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Auslöser ist in den meisten Fällen ein lokales Blutgerinnsel, das sich an krankhaft veränderten Wandbereichen, so genannten Plaques, der Herzkranzgefäße bildet. Wird durch ein solches Gerinnsel die Arterie verstopft, ist die Blutversorgung des dahinter liegenden Herzmuskels so eingeschränkt, dass es zum Herzinfarkt kommt.

Mit Angina Pectoris wird ein anfallsartiges Engegefühl verbunden mit starken Schmerzen in der Brust umschrieben. Es geht auf eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Herzmuskels zurück. Oft treten mit diesem Engegefühl brennende oder reißende Schmerzen in der Herzgegend auf, die auch in Hals, Arme oder Unterbauch ausstrahlen können. Stress oder körperliche Belastung sind im Stande die Symptome auszulösen oder zu verstärken. Bei der Ruheangina (instabile Angina Pectoris) treten diese Symptome bereits bei geringer Belastung oder in Ruhephasen auf. Bei anhaltenden Durchblutungsstörungen kann sich ein Herzinfarkt entwickeln.


L.DE.MKT.GM.03.2018.4596

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Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2018 - Copyright © Bayer Vital GmbH
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